Starke Partner für dünne Schichten

SES 21 AG wird Vertragshändler der SCHOTT Solar GmbH

Alzenau, Polling, den 14. September 2007

Das Alzenauer Unternehmen SCHOTT Solar GmbH und die SES 21 AG mit Sitz im oberbayerischen Polling haben eine Vertriebspartnerschaft für ASI Dünnschichtmodule geschlossen. Ein Händlervertrag und entsprechende Lieferverträge wurden von der Geschäftsführung beider Unternehmen am 14. September 2007 unterzeichnet. Mehr...

 

Nicht den Erwartungen entsprechend - Testbericht aus Photon 09/2007

Die Testsieger erhalten Sie bei SES 21

Photowatt liegt im Langzeittest an der Spitze

Als starker Partner von Photowatt erhalten Sie bei der SES 21 AG das aktuelle Angebot von Photowatt zu attraktiven Preisen. Die Qualität von Photowatt ist jetzt von der Fachzeitschrift Photon (Ausabe 9/2007) deutlich bestätigt worden. Der Text im Wortlaut nachfolgend mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages.

 

"Im PHOTON-Modultest liegt ausgerechnet ein Sanyo-Modul weit hinten - Warum auch immer.

Zehn verschiedene Modultypen haben mittlerweile ein volles Jahr auf dem PHOTON-Prüfstand hinter sich. Die Ergebnisse sind überraschend: Ausgerechnet ein HIP-Modul von Sanyo belegt den vorletzten Rang. Das muss allerdings nicht unbedingt technische Gründe haben, denn die Herkunft der Testmodule dieser Marke ist ein wenig dubios. Trotzdem sind die Resultate - übrigens auch für einige andere Fabrikate - sehr aufschlussreich, sagen sie doch viel über die Verhältnisse auf dem deutschen Photovoltaikmarkt aus.

Im vergangenen September hatten die ersten vier Solarmodule volle zwölf Monate und damit auch alle vier Jahreszeiten auf dem Modulteststand der PHOTON-Redaktion hinter sich gebracht (PHOTON 10-2006). Nun hat dieser exklusive Club Gesellschaft bekommen: Zu Fabrikaten von BP Solar, Sharp, Solar-Fabrik und Sunways gesellten sich Module von Isofoton, Kyocera, Photowatt, Sanyo, Shell und Solarworld.

Sie gehören damit zu den ganz wenigen Solarmodulen, die in einem herstellerunabhängigen und öffentlichen Dauertest bestehen mussten. Die Resultate, die von Institutionen wie dem TÜV oder bei Forschungsinstituten gewonnen werden, sind nämlich in aller Regel nur für die jeweiligen Auftraggeber bestimmt und werden kaum publik gemacht. Wer Antworten auf die für Anlagenbetreiber entscheidende Frage sucht, für welchen Solarstromertrag ein Modul gut ist, wird kaum welche finden.

Für immerhin zehn Typen lässt sich nun also eine Aussage treffen. Allerdings gibt es auch hier, wie so oft, keine gute Nachricht ohne die schlechte: Ohne Berücksichtigung einiger Details sind auch die Resultate vom PHOTON-Prüfstand nicht hundertprozentig vergleichbar.

Das hat keine technischen Gründe - in dieser Hinsicht dürfte das aufwendige Messverfahren kaum Wünsche offen.Die erhaltenen Daten sind auch ohne Weiteres objektivierbar, die gemessenen Erträge der einzelnen Solarmodule werden normiert auf deren Leistung unter Standard-Testbedingungen (STC), also die mit einem sogenannten Flasher in der Fertigung des Modulherstellers gemessene tatsächliche Leistung des Moduls. Zwar ließe sich einwenden, dass der eine Modulfabrikant womöglich einen präziseren Flasher hat als der andere - doch zumindest dann, wenn alles mit rechten Dingen zugeht, sind die Geräte mit kalibrierten Referenzmodulen justiert und dürften deshalb alle innerhalb einheitlicher Toleranzen liegen. Somit ist das Heranziehen der Flasher-Daten eindeutig der bessere Weg als ein Vergleich über die auf dem Typenschild genannten Nennleistungen (Pnenn). Zum einen können so die verschiedenen Modultypen miteinander verglichen werden, zum anderen unterliegt dieser Wert geringeren Toleranzen als die Leistungsangabe auf dem Typenschild. Die nämlich weist teilweise erhebliche Abweichungen auf.

 

Aus ebendiesem Grund ist auch das auf den ersten Blick nahezu sensationell schlechte Abschneiden des Sanyo HIP-J54BE2 ein Resultat, das mit äußerster Vorsicht zu genießen ist. Die drei Testexemplare dieses Typs wurden bei einem Distributor beschafft, der - wie sich auf Nachfrage herausstellte - "Ausstellungsstücke" verkauft hat. Das bedeutet indes nicht, dass sie besonders günstig oder irgendwie als ?ertragsschwache Ausschussware? gekennzeichnet gewesen wären. Genau dies sind sie jedoch nach Meinung von Sanyo. Die Anfrage nach Flasher-Daten blieb deshalb bestehen: Aufgrund des vorgesehenen Einsatzes allein zu Demonstrationszwecken, so der Bescheid, habe man im Werk keine Messungen durchgeführt.

Weil die Test-Verantwortlichen es jedoch durchaus aufschlussreich fanden, ein vielfach als ganz besonders ertragsstark gelobtes Modul zu prüfen, das außerdem ? warum auch immer ? zu ganz normalen Preisen in den Vertrieb gelangte, wurden die drei HIP-Module trotzdem auf den Teststand geschraubt. Die Ergebnisse konnten indes nur auf die Nennleistung normiert werden. Das Resultat fiel einigermaßen verheerend aus: Wenn die auf normalem Wege in den Handel gebrachten HIP-Module ? was noch zu prüfen sein wird ? tatsächlich für überdurchschnittlich hohe Erträge taugen, dann muss bei den drei von PHOTON eingekauften Exemplaren die tatsächliche Leistung ganz erheblich unter der Nennleistung liegen. Mit anderen Worten: Hier wurde B-Ware zum vollen Preis verkauft. Das wäre dann weniger ein Fall für die Techniker, dafür aber für die Vertriebsexperten von Sanyo. Oder auch für die Rechtsabteilung.

Keine B-Ware, aber ebenfalls nicht für netzgekoppelte Anlagen geeignet, waren die Testobjekte von Isofoton. Das zumindest gab es - wiederum auf Anfrage - als Erklärung für das eher mittelprächtige Abschneiden des Typs I110/24. Der sei nämlich nur für den Betrieb in Inselsystemen gedacht und solle von den Vertriebspartnern auch zu keinem anderen Zweck verkauft werden. Wurde er aber. Möglicherweise haben sich auch die betreffenden Händler gefragt, welchen technischen Unterschied es modulseitig eigentlich machen soll, ob die Energie nun ins Stromnetz oder in einen Akku fließt - außer natürlich, dass im letzteren Fall kein Stromzähler dazwischen hängt und der Kunde nicht ohne Weiteres merkt, ob seine Installation auch liefert, was er sich erwartet hatte.

Weit mehr als erwartet bringen hingegen die getesteten Solarmodule von Sharp - zumindest in Sachen Wattzahl. Bei allen drei Kandidaten dieses Herstellers lag die tatsächliche Leistung ganz deutlich über der Nennleistung. Leider muss auch hier gesagt werden, dass diese für interessierte Kunden verlockend klingende Eigenschaft möglicherweise nicht durchgehend anzutreffen ist. Denn die Sharp-Module gehörten zu jenen, von denen sich bei aller Mühe keine Kleinstlieferung von drei Exemplaren auf dem normalen Markt beschaffen ließ. Also musste PHOTON sich die Testobjekte direkt vom Hersteller liefern lassen. Allerdings wurde hier nicht einfach auf Vertrauensbasis eingekauft, vielmehr wurde die Auswahl der Testmodule wurde aus einer vorab gelieferten Liste von Seriennummern nach dem Zufallsprinzip getroffen.

Und selbst wenn die betreffenden Hersteller für die Lieferung ans PHOTON-Testlabor gezielt leistungsstarke Exemplare herausgesucht hätten, wäre ihnen das in der Endwertung nicht zugute gekommen. Denn weil der Ertrag in Kilowattstunden pro Kilowatt Leistung (kWh/kW) auf die Leistung laut Flasher-Protokoll normiert wird, ist die Nennleistung praktisch irrelevant.

Das günstige Verhältnis zwischen beiden Werten beim Sharp-Modul bewahrt dieses denn auch nicht vor dem letzten Platz im Gesamtvergleich der Jahreserträge. Die addieren sich aus den von Anfang August 2006 bis Ende Juli 2007 einmal pro Sekunde erfassten Werten der Messelektronik, also rund 31,5 Millionen Datenpunkte pro Modul. Der Durchschnittsertrag der Testkandidaten betrug knapp 965 kWh/kW bei einer Einstrahlungssumme auf die geneigte Modulebene von 1.114 Kilowattstunden pro Quadratmeter.

Dass pro Modultyp drei Exemplare beschafft wurden, erwies sich als angebrachte Vorsichtsmaßnahme, nicht nur zur Ausfilterung von schadhaften Produkten, sondern auch für den Fall, dass während des Tests Unregelmäßigkeiten auftreten. So lieferte eines der Sunways-Module eine deutlich schlechtere Vorstellung ab als die anderen beiden dieses Typs. Das hätte natürlich auch an einem Fehler der an dieses Modul angeschlossenen Messeinrichtung liegen können, was aber nach entsprechender Prüfung ausgeschlossen werden konnte. Die Suche nach der Ursache des Fehlverhaltens läuft derzeit, für die Ertragsauswertung wurde dieses Modul deshalb nicht berücksichtigt. Gleiches gilt für eines der Solarmode der Solar-Fabrik, das ebenfalls wegen seines abweichenden Verhaltens aus der Ertragsauswertung ausgeklammert wurde. Auf der anderen Seite ist eines der drei BP-Module, das im vergangenen Jahr wegen eines Herstellungsfehlers im Messgerät aus der Wertung fiel, im nun abgebildeten Zeitraum wieder dabei.

Es waren also insgesamt 28 Module zehn verschiedener Typen im Test, die im Gesamtdurchschnitt einen Jahresertrag von 965 kWh/kW lieferten. Die Mittelwerte der normierten Jahreserträge eines jeden Fabrikats reichen dabei von 1.017 bis 917 kWh/kW. Das ertragsstärkste Modul (Photowatt) und das ertragsschwächste (Sharp) trennen also ziemlich genau 100 kWh/kW. Im derzeitigen Testfeld bildet das PW1650 von Photowatt mit einer Performance Ratio - dem Verhältnis zwischen Einstrahlung und Ertrag - von 91,34 Prozent somit die Referenz, an der sich die übrigen Kandidaten messen müssen. Allerdings liegen die Abweichungen von Solarworld und Shell mit maximal 1,85 Prozent hierbei innerhalb der Messtoleranz. Da auch das Shell-Modul aus dem Hause Solarworld kommt, wird man dort mit dem Gesamtergebnis vermutlich ebenso zufrieden sein wie bei Photowatt."

 

SES 21 AG und Partner bei Photowatt

Mitarbeiter der SES 21 AG und geladene Partner haben sich am 
26. und 27. Februar 2007 bei Photowatt die Produktion angesehen - und waren beeindruckt. 

Nachdem zunächst Area Sales Manager Markus Kirscht die Gäste über Historie und Entwicklung von Photowatt informiert hatte, konnten sich die Besucher dann aus allernächster Nähe die Produktion von Wafern, Zellen und Modulen ansehen. Dabei hatten Sie die Chance, alle Qualitätskontrollen jeder einzelnen Prozessstufe kennen zu lernen und sich so davon überzeugen zu lassen, dass nur fehlerfreie Zellen ins Modul gelangen. Und auch die Module werden nach Fertigstellung noch einer intensiven Kontrolle unterzogen, bevor sie an die Partner ausgeliefert werden. Das Urteil von Mitarbeitern und Partnern unisono:
Höchste Qualität